Gipsputz und Kalkputz gehören zu den am häufigsten verwendeten Innenputzen. Beide sorgen für schöne Wände – unterscheiden sich aber deutlich in Verarbeitung, Oberfläche und Einsatzbereich.
Gipsputz: schnell und glatt
Gipsputz lässt sich maschinell zügig verarbeiten, trocknet schnell und ergibt sehr glatte Oberflächen. Er ist die erste Wahl für Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer im Neubau, wenn später gestrichen oder tapeziert wird.
Weniger geeignet ist Gipsputz für dauerhaft feuchte Räume, da er bei ständiger Feuchtebelastung an Festigkeit verliert.
Kalkputz: natürlich und schimmelhemmend
Kalkputz ist diffusionsoffen und alkalisch. Er nimmt Feuchtigkeit auf, gibt sie wieder ab und wirkt dadurch natürlich schimmelhemmend. Das macht ihn ideal für Bäder, Küchen, Keller und den Altbau.
Der Vergleich auf einen Blick
- Oberfläche: Gipsputz sehr glatt, Kalkputz etwas lebendiger
- Feuchträume: Kalkputz deutlich besser geeignet
- Trocknung: Gipsputz schneller
- Raumklima: Kalkputz reguliert Feuchte besonders gut
- Altbau: Kalkputz harmoniert mit historischer Bausubstanz
Unsere Empfehlung
Oft ist eine Kombination sinnvoll: Gipsputz in den Wohnräumen, Kalk- oder Kalkzementputz in Bad, Küche und Keller. Wir beraten Sie gern, welcher Putz für welchen Raum der richtige ist.




